Geschichte(n)


 

 

 

 

(vergriffen)

"Glück gehabt"
Erlebte Geschichte aus Kriegs- und Nachkriegszeiten

Brigitta Willer

 

 

 

Kinder in einem relativ sicheren Nichtkriegsgebiet haben ganz allgemein eine sehr abstrakte und diffuse Vorstellung vom Krieg. Mir lag daran, deutlich zu machen, wie die Großeltern als Kinder den Krieg erlitten haben - ganz konkret und ganz nah - nicht abschaltbar.

 
Großstädter fuhren in überfüllten Zügen auf Puffern und Dächern auf Hamsterfahrt, um gegen die letzten im Krieg geretteten Leinentücher eine Wurst oder ein paar Eier beim Bauern einzutauschen.
Vor den Lebensmittelgeschäften standen Menschen stundenlang und bei polaren Temperaturen, um die Chance zu wahren, ein Brot zu ergattern.


Mit der Währungsreform endete die schlechte Zeit, die Deutschen schnauften langsam durch und ganz allmählich ging's wieder bergauf. Nachkriegszeiten beinhalten aber nicht nur den Kampf ums tägliche Brot, um Unterkunft und Heizung. Die Kinder mussten - als das schlimmste Chaos überwunden war - in die Schule, in Klassen mit über 60 Schülern. Wie Unterricht in diesen Zeiten ablief und die Freizeit danach schildern die Erlebnisse der kleinen Maria.


Es wäre mir Anliegen, Großeltern mit diesem Buch Anstoß zu geben, Selbsterlebtes aus diesen Zeiten an ihre Enkelkinder weiter zu geben. Die Enkel möchte ich ermutigen, ihre Großeltern nach ihren Erlebnissen zu fragen - hartnäckig und immer wieder.

   
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