Kunst


 

(vergriffen)

Leopold Ludwigs

Vom Kunstmaler zum Architekten

kunstdialoghagenwest Heft 8

Autor: Franz Josef Mattes

 

Überarbeitete Neuauflage in Arbeit. Erscheint in Kürze.

Als 1975 in Hagen Zugewanderter wurde F. J. Mattes als Regisseur für Wissenschaftsfilme an der FernUniversität Hagen 1988 erstmals mit dem Hagener Impuls konfrontiert. Es galt, am Ende der 14täglich ausgestrahlten 3/4stündigen Wissenschaftssendungen der FernUniversität im WDR 3 Fernsehen ein paar Minuten über die Stadt Hagen zu informieren. Man einigte sich, Architekturbilder zu zeigen und zu kommentieren. Bei der Suche nach geeigneten Fotomotiven stieß Mattes immer wieder auf die ausgefallenen Ludwigs-Fassaden. Doch das Architekturbüro Ludwigs war zu dieser Zeit in der Öffentlichkeit kaum im Gedächtnis. Mattes forschte nach, fand eine Stecknadel nach der anderen im Heuhaufen und entwickelte sich zum Ludwigs-Forscher. 11 Ordner, Hunderte von Fotos, Dutzende Zeitzeugenaufzeichnungen und der Ludwigs-Nachlass sind heute sein Fundus. Eine Reihe von Ludwigs-Artikelen hat er bereits geschrieben, wobei ihm Architekt Ludwigs oft als Vehikel diente, um den Zeitgeist in der Architektur zu erklären.

Noch immer tauchen neue Erkenntnisse auf und so entstand diese Broschüre zur Vorgeschichte des Architektur-Ateliers Gebr. Ludwigs. Wie bei F. J. Mattes üblich, sind auch hier wieder in einzelnen Kapiteln Psychogramme zu Leopold Ludwigs entstanden, nicht zuletzt weil die Zeitzeugenaussagen über die starke Persönlichkeit Ludwigs sehr widersprüchlich sind. Die Bilder sollen die zeichnerische Begabung und die vielseitige Formensprache des Architekten Leopold Ludwigs verdeutlichen.  

Die Broschüre zeigt aber auch, dass Leopold Ludwigs, die in seiner Ausbildung als Kunstmaler erworbenen Fähigkeiten, bis zuletzt in seinen Architekturentwürfen anwendet. Wie einige Abbildungen in dieser Broschüre zeigen, hat Leopolds Ludwigs auch als Architekt die Innenarchitektur nicht vernachlässigt. Er war ja an der Kunstgewerbeschule Düsseldorf als Innenarchitekt und künstlerischer Beistand für Architekten ausgebildet worden.

36 Seiten in Farbe

   
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