Architektur


 

Von Hagen aus zum Bauhaus

 

ISBN 978-3-932070-91-4

 

18,00 Euro

 

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erscheint Ende 2018

 

Keine andere westfälische Stadt stellte sechs Studierende, keine andere Stadt setzte so gezielt einen Impuls für ein Studium am Bauhaus wie Hagen mit der vom Werkbundmitglied Max Austermann geleiteten Malerschule. Keine andere westfälische Stadt weist so viele Verbindungen zum ersten Direktor des Bauhauses, Walter Gropius, auf wie Hagen. Einer der engsten Freunde und Förderer von Gropius war Karl Ernst Osthaus, dessen letzter Auftrag, die Gestaltung seines Grabmals in Meran, an einen der ersten Bauhaus-Schüler in Weimar, Johannes Ilmari Auerbach, ging.

Die Publikation zeigt die Arbeiten und Ideen des Bauhauses am Beispiel von sechs Hagener Künstler- und Gestalterbiografien. An die Stelle der „Bauhaus-Ikonen“ treten Lebenswerke ganz unterschiedlicher Art, jedes für sich von anderen Ideen des Bauhauses geprägt.
 

Da ist Reinhard Hilker, den Feiningers Karikaturen beeinflussen sollten, August Agatz, dessen Werk einen wesentlichen Impuls durch Kandinsky erhielt, der sich aber auch als Silberschmied einen Namen machte, Erna Mayweg, die über das Bauhaus zu Bernhard Hoetger findet, Heinrich Brocksieper, der über das Bauhaus u.a. zur experimentellen Fotografie fand, Max Gebhard, der als Grafiker über den „Vorwärts“ zum Dietz-Verlag kam, wo er als Atelierleiter wirkte. Schließlich Albert Buske, der in unterschiedlichsten Funktionen die Ideen der Moderne in die Gestaltung der Produkte der DDR einbrachte.

 

96 Seiten in Farbe mit größtenteils unveröffentlichten Arbeiten und Fotos

   
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